Der Lidl-Markt darf nicht erweitern. Mit Hinweis auf die im Februar vom Gemeinderat verhängte Veränderungssperre, versagte der Technische Ausschuss (TA) die geplante Vergrößerung der Verkaufsfläche um weitere 167 Quadratmeter.
Lidl darf nicht erweitern
Presseecho
"Mit dieser Veränderungssperre haben wir uns Gedanken über den örtlichen Einzelhandel und die innerörtliche Versorgung der Bevölkerung gemacht – das werden wir jetzt nicht zurücknehmen", erklärte Inge Honsel (CDU). Mit Skepsis hinsichtlich der künftigen Nutzung beschied der TA eine Bauvoranfrage für den Neubau von Werkstattgebäuden mit Büro in der Gerberstraße positiv.
Stephan Kraus-Vierling (UBL/FDP/FWV) fragte nach, wie die Teilung des Grundstücks zustande kam. Bauamtsleiter Horst Göhrig erklärte, dass die Gemeinden gemäß den neuen Verordnungen nicht mehr gefragt würden. Aus Gründen des Lärm- und Sichtschutzes dem benachbarten Transportunternehmen gegenüber und auch der besseren Optik wegen darf eine Bauherrin in der Freiherr-von-Drais-Straße ihre geplante Grundstückseinfriedung bauen. Die ursprüngliche Höhe wurde abgestuft und die Pläne um eine Begrünung der Mauer ergänzt. "Das kann auch mit einer so hohen Wand optisch nur schöner werden", erklärte Kraus-Vierling. Ja sagte der TA zum Bau eines Carports in der Schillerstraße, zum Einbau einer Wohnung nebst Gauben im Dachgeschoss eines Hauses in der Albert-Schweitzer-Straße sowie zum Umbau eines Hauses in der Paulinenstraße.
"Das ist ein Walmdach und gibt wieder eines", bemerkte Josef Stein (SPD) trocken zu einem Bauantrag auf Dachsanierung mit geänderter Neigung in der Neckarhauser Straße. Problemlos passierte ein Antrag auf Errichtung eines Neubaus von drei Garagen und Wohnungseinbau im Dachgeschoss in der Main-Neckar-Bahn-Straße den Ausschuss.

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