Verschönerung des Ortskerns ist teurer als geplant
"Das Ortsbild von Edingen hat sich in den vergangenen Jahren ganz entscheidend zum Positiven verändert." Das (vorläufige) Fazit von Professor Lothar Götz ist eindeutig: Mit dem bisherigen Ergebnis ist er zufrieden. Götz machte dem Gemeinderat aber auch klar, dass man in der Entwicklung nicht stehen bleiben dürfe. Seinen Sachstandsbericht schmückte der Sanierungsbeauftragte mit vielen Fotos.
Sanierung soll weitergehen
Presseecho
Er stellte alte und neue Ansichten des Rathauses, der Hauptstraße sowie des Messplatzes und des Gebäudekomplexes "Hirsch" vor. Außerdem hofft er, dass mit der Instandsetzung des Klinkert-Hauses an der Ecke Anna-Bender-/Rathausstraße bald begonnen werde.
Die Sanierung des Ortskerns bis Ende 2007 abzuschließen, wird voraussichtlich nicht möglich sein. Der Gemeinderat beschloss daher, eine zweite Verlängerung des Zeitraums beim Land zu beantragen. Sorgen bereitet dem Gremium das Geld: Die vom Land bewilligten 7,2 Millionen Euro für das gesamte Projekt sind bald aufgebraucht, und die übrigen 123 000 Euro reichen nicht aus, um alle geplanten Vorhaben umzusetzen. Daher hat der Gemeinderat beschlossen, einen Aufstockungsantrag zu stellen. Wenn dieser nicht genehmigt werde, "dann muss die Gemeinde einen großen finanziellen Aufwand leisten, denn man kann ja nicht alles bremsen", warnte Walter Köhler (CDU). Genau dazu riet dagegen Georg Mildenberger (SPD): "Wenn man kein Geld mehr hat, kann man auch nicht mehr machen." Gerd Brecht (Grüne) kritisierte, dass die Holz-Bänke und Gestaltungselemente auf dem Messplatz schon bald wieder sanierungsbedürftig seien.
Die Mitglieder des Gemeinderats stimmten sowohl der Verlängerung des Zeitraums als auch dem Antrag zur Aufstockung der Finanzmittel zu. cos
Mannheimer Morgen - 24. März 2007

JUSOS

