Internationaler Frauentag: SPD sieht Gleichberechtigung als gesellschaftliche Daueraufgabe

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Die SPD Baden-Württemberg hat zum Internationalen Frauentag am 8. März betont, die Gleichberechtigung von Mann und Frau bleibe eine Daueraufgabe in Politik und Gesellschaft.

„Wer hätte gedacht, im Jahr des hundertsten Geburtstags des Frauenwahlrechts, vieles vom inzwischen Erreichten so massiv verteidigen, um Gleichberechtigung noch so im Urschlamm streiten zu müssen? Es geht um die schlichte Umsetzung des 1994 ergänzten Artikel 2 des Grundgesetzes. Um mehr geht es nicht: Beim Wahlrecht in Baden-Württemberg, bei der Bezahlung, beim Thema Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen“, erklärte die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier.

Den Gender Mainstreaming-Ansatz - also die Auswirkungen einer geplanten Maßnahme auf unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen vor dessen Umsetzung zu überprüfen - zu verunglimpfen, bedeute „Rückschritt statt Fortschritt“, so Generalsekretärin Luisa Boos. „Darum gilt es in diesem Jahr mehr denn je: das Erreichte zu sichern und aktiv an der Gleichstellung von Frauen und Männern weiter zu arbeiten. Das macht nicht nur Freude und Freunde, doch darum haben sich die Kämpferinnen für ein Frauenwahlrecht vor hundert Jahren auch nicht geschert.“

 

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